Memorien einer frustrierten Hedonistin
Lada Nikolenko hat die großen Schrecken des 20. Jahrhunderts wie stalinistische Verfolgung, Blockade, Hunger und Krieg durchlitten. Schon als Kind schuf sich die 78jährige Kunsthistorikerin eine zweite Welt aus Kunst und Literatur, die ihr in Zeiten der Not das Überleben ermöglichte. In Form einer realen, aber auch gedanklichen Reise begleitet der Film Lada Nikolenko von München über St. Petersburg bis nach Venedig an Orte ihres Leidens wie auch ihrer faszinierenden Innenwelt. So entsteht vor unseren Augen neben den Schreckenserinnerungen die geistige Welt dieser zu spät geborenen Adligen, die sie in eine Existenz voller Schönheit und Lebensfreude eintauchen und am Alltag von Königen und Kurtisanen teilhaben lässt... Nordische Filmtage Lübeck
Preis in der Kategorie Dokumentarfilmpreis
Ourense Filmfestival
Preis in der Kategorie Dokumentarfilmpreis
Medienpreis Schleswig-Holstein - Dr. Hans Hoch Stiftung
Preis in der Kategorie Nachwuchsfilmemacher
Internationales Filmfestival Chicago
Preis in der Kategorie Gold Hugo
Balticum Film & TV Festival
Preis in der Kategorie 3. Filmpreis