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Die HFF München am Bernd-Eichinger-Platz

"Filmemachen ist der schönste Beruf der Welt" – dieser Satz stammt von Florian Gallenberger, der es wissen muss: Er hat an der HFF München Regie studiert und gewann mit seinem Film QUIERO SER direkt den Studenten-Oscar und den Oscar für den Besten Kurzfilm gleich hinterher. Inzwischen macht Florian Gallenberger nicht nur weiter Filme, sondern unterrichtet auch als Honorarprofessor die Studierenden der HFF München.

Wer auch davon träumt, Filmemachen zum Beruf zu machen und an der HFF München, einer der renommiertesten Filmhochschulen im deutschsprachigen Raum, studieren möchte, kann sich zwischen 5 Studiengängen entscheiden. Seit Gründung 1966, bzw. Aufnahme des Lehrbetriebs 1967, bildet die HFF München die Filmtalente von Morgen aus. Zu den bekanntesten Absolventen zählen u.a. Caroline Link, Doris Dörrie, Bernd Eichinger, Florian Henckel von Donnersmarck, Wim Wenders und Roland Emmerich. Nachdem zuerst in einer Villa in Schwabing gelehrt wurde, ging es 1988 in eine ehemalige Bettfedernfabrik im Münchner Stadtteil Giesing, bevor im September 2011 der Umzug in den Neubau inmitten des Münchner Kunstareals, am Bernd-Eichinger-Platz, folgte.

Bernd-Eichinger-Platz
Am 7. Mai 2012 wurde der Platz vor der HFF München an der Gabelsberger Straße offiziell zum Bernd-Eichinger-Platz ernannt – damit erinnert er an einen der berühmtesten Absolventen der Münchner Filmhochschule:

Bernd Eichinger hat in den 70er Jahren an der HFF München Regie studiert. Später wurde er zu einem der bedeutendsten deutschen Filmproduzenten und feierte mit seinen Filmen und der Firma Constantin Film weltweite Erfolge.

Zu den bekanntesten zählen: WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO, DIE UNENDLICHE GESCHICHTE, DER NAME DER ROSE, DER BEWEGTE MANN, NIRGENDWO IN AFRIKA, RESIDENT EVIL, DER UNTERGANG, DAS PARFUM und DER BAADER MEINHOF KOMPLEX.

Bei einigen seiner Filme schrieb er auch das Drehbuch (mit). Bernd Eichinger hat den Begriff des Creative Producing gelebt, bevor dieser in aller Munde war – und noch bevor man an der HFF München „Produktion und Medienwirtschaft“ als Studienfach wählen konnte. Was er als Regiestudent und Regisseur einiger (Kurz)-Filme gelernt hatte, floss immer in seine Arbeit als Produzent mit ein. Außerdem war Eichinger als Produzent auch kreativer Entdecker von Stoffen, Entwickler von Ideen und hatte immer das beste Gespür für den perfekten Cast und das gesamte kreative Personal am Set.

Deshalb hat er wohl etwas „tief gestapelt“, als er einmal auf die Frage „Wie wird man eigentlich Filmproduzent“ geantwortet hat:
1. „Indem man nicht Regisseur wird.
2. Indem man nicht Produktionsassistent bleibt.
3. Indem man ein Firmenschild an die Tür schraubt und Briefköpfe drucken lässt.“

Am 24. Januar 2011 ist Bernd Eichinger im Alter von 61 Jahren in Hollywood an einem Herzinfarkt gestorben.

Als 2012 der Bernd-Eichinger-Platz eingeweiht wurde, enthüllte der damals amtierende Oberbürgermeister Christian Ude gemeinsam mit Eichingers Tochter Nina und seiner Witwe Katja Eichinger das Straßenschild. Zahlreiche Weggefährten Eichingers aus der HFF München sowie der Constantin Film waren anwesend.
Wer noch mehr über Bernd Eichinger erfahren möchte, dem seien neben seiner Filmographie zum Weiterlesen empfohlen:

Judith Früh (Hg.): Bernd Eichinger
Verlag et+k edition text+kritik
Heft 46 der Reihe Film-Konzepte
Begründet von Thomas Koebner, Herausgegeben von Michaela Krützen, Fabienne Liptay und Johannes Wende

Katja Eichinger: BE
Verlag Hoffmann und Campe