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Zum Abschluss der Berlinale 2026: Goldener Bär für GELBE BRIEFE, produziert von HFF-Professor Ingo Fliess & lobende Erwähnung beim Berlinale Dokumentarfilmpreis für den HFF-Abschlussfilm WAS AN EMPFINDSAMKEIT BLEIBT

22.02.2026

GELBE BRIEFE von İlker Çatak, produziert von Ingo Fliess, wurde zum Abschluss der Berlinale 2026 mit dem Goldenen Bären als Bester Film geehrt / Der HFF-Abschlussfilm WAS AN EMPFINDSAMKEIT BLEIBT von Daniela Magnani Hüller und Team erhielt eine Lobende Erwähnung beim Berlinale Dokumentarfilmpreis / Der Silberne Bär für die beste Darstellerin ging an Sandra Hüller für ROSE, produziert von den HFF-Alumni Tobias Walker and Philipp Worm mit Walker+Worm Film

Foto: ©Berlinale

22. Februar 2026 – Zum Abschluss der Berlinale 2026 gibt es für die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München noch einmal mehrfachen Grund zur Freude: Ingo Fliess, Professor für Produktion und Medienwirtschaft, hat den Film GELBE BRIEFE (Regie: İlker Çatak) produziert, der den diesjährigen Goldenen Bären gewann. HFF-Alumnus Seren Şahin war Associate Producer im Team. HFF-Studentin Ella Knorz war als Standfotografin dabei. GELBE BRIEFE ist nach ES GILT DAS GESPROCHENE WORT und DAS LEHRERZIMMER die dritte Zusammenarbeit zwischen Fliess und Çatak. In seiner Dankesrede sagte Ingo Fliess: „Wir sind keine Feinde. Wir sind Verbündete. Die wahren Feinde sind nicht hier unter uns. Es sind die Autokraten, die rechtsextremen Parteien, die Nihilisten unserer Tage. Lasst uns nicht einander bekämpfen. Lasst uns sie bekämpfen.“
Inhalt GELBE BRIEFE [Zitat Website Berlinale]: Derya und Aziz, ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben, bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen. Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.

Der HFF-Abschlussfilm WAS AN EMPFINDSAMKEIT BLEIBT erhielt eine lobende Erwähnung beim Berlinale Dokumentarfilmpreis.
HFF-Team: Daniela Magnani Hüller (Regie), Noah Böhm (Kamera), Amparo Mejías (Dramaturgische Beratung)
Partnerinnen*: FilmFernsehFonds Bayern, ZDF / Das kleine Fernsehspiel
Inhalt [Zitat Website Berlinale]: Vierzehn Jahre nachdem sie einen versuchten Femizid überlebt hat, kehrt die Filmemacherin zu prägenden Momenten und Menschen von damals zurück. Gespräche und reflexive Beobachtungen eröffnen eine tiefe Innenperspektive.

Grund zur Freude hatten auch die beiden HFF-Alumni Tobias Walker und Philipp Worm: Mit dem Silbernen Bären als beste Hauptdarstellerin wurde Sandra Hüller für ihre Rolle in ROSE ausgezeichnet, den die beiden mit ihrer Firma Walker+Worm Film produziert haben.
Inhalt ROSE [Zitat Website Berlinale]: Im 17. Jahrhundert taucht in einem abgelegenen protestantischen Dorf in deutschen Landen ein mysteriöser Soldat auf. Der kleine, ruhige Fremde, dessen Gesicht von einer Narbe entstellt ist, gibt sich als Erbe eines verlassenen Gehöfts aus. Um seinen Anspruch zu untermauern, legt er den misstrauischen Dorfbewohnern ein Dokument vor. Mit der Zeit geben sie ihre Zweifel auf. Er erweist sich als fleißiger und gottesfürchtiger Mann und wird Teil der Gemeinschaft, wenngleich sein Wunsch nach Zugehörigkeit auf einer unhaltbaren Lüge fußt. Die wahre und verworrene Geschichte einer Land-und-Leute-Betrügerin, die als Frau geboren wurde, sich wie ein Mann verhielt und ein ganzes Dorf täuschte.

*Aufgrund einer für die Hochschule bindenden Vorgabe durch die allgemeine Geschäftsordnung für den Freistaat Bayern vom 01.04.2024 dürfen sämtliche Personen- und Funktionsbezeichnungen ausschließlich in der weiblichen und/oder männlichen Form aufgeführt werden. Mehrgeschlechtliche Schreibweisen sind unzulässig. Selbstverständlich sind Personen aller geschlechtlicher Identitäten ausdrücklich mit angesprochen.